Zurück nach Hongkong

Der dritte Tag brach früh an, wieder “Morning Call” um 7 Uhr, ab 8 Uhr frühstücken, um 9 Uhr Abreise … wie jeden Tag.

Frühstück heute: etwas deftiger. Indonesier essen morgens gebratene Nudeln und Reis, Brot eher weniger. Und da hier ein nicht-islamisches Land ist gibt es sogar Schweinefleisch … das nutzen die mitreisenden Christen aus und schlagen sich den Bauch mit Speck und Bratwurst voll :-)

 

Recherchen haben ergeben: es gibt keinen vierten Stock, dafür 3P. Es gibt auch keinen fünften Stock, das hat aber eher den Grund, daß 3P etwas höher ist, da sich dort verschiedene große Räume befinden. Und der erste Stock ist hier der erste Stock, das Erdgeschoß ist die Lobby.

 

Chinesische Yuang, sehr abwechslungsreich gestaltet. Umrechnungskurs zum Euro: etwa 1:11, also einfach umzurechnen, nur eine Null abschneiden und ein bißchen was draufrechnen.

 

Nach dem Frühstück ging es dann zurück nach Hongkong, wieder über die Grenze, wieder Visum für Hongkong beantragen, das dritte Mal in drei Tagen anstehen … Unser Reiseleiter kannte aber einen Weg an der langen Schlange vorbei, nur eine Treppe hoch, eine nicht funktionierende Rolltreppe runter und schon stand man in einer anderen Schlange, die etwas kürzer war. Alle den Nummern nach aufstellen und das Gruppenvisum wieder abgeben. Ausweis zeigen, doof gucken, Knöpfchen zum Bewerten drücken, fertig. Bei mir schauen die kürzer als bei anderen, ob das Photo stimmt. Bin ich so einfach zu identifizieren? Oder können sie den Anblick nicht ertragen? Wer weiß ;-)

 

Wieder einsteigen in den Bus, der zwischenzeitlich durch die Fahrzeugkontrolle gefahren ist, dann nach Hongkong rein. Überall Hochhäuser in allen Farben und Formen, hauptsächlich aber hoch.

 

Kurzer Stop am Strand, hauptsächlich zum Photographieren.

 

Viel andere Sachen darf man da nämlich auch nicht machen:

 

Also: Photos machen. Könnte auch Bali sein … wenn da nicht der Smog im Hintergrund wäre.

 

Zum Mittagessen sind wir in ein schwimmendes Restaurant namens “Jumbo” gegangen, wir sind mit einem Boot dorthin geschippert worden.

 

Chinesischer Drache:

 

Nach dem Essen sind wir mit der Peak Tram, einer Zahnradbahn aus schweizer Herstellung, auf den Victoria Peak gefahren, dem höchsten Berg in der Gegend (zumindest auf der Insel, auf der wir grade waren, es gibt über 200 Inseln in Hongkong).

Die Bahn fährt ein:

 

Großes Gedränge, während die vorherige Bahn abfährt.

 

Unsere Bahn: alles rein!

 

Oben angekommen haben wir die Aussicht genossen, zumindest soweit verfügbar. Es war ziemlich kalt, dieses mal nicht nur für die Indonesier. Kein Wunder, daß die hier schweizer Bahnen brauchen. Leider war die Aussicht nicht ganz so gut, viel Nebel und/oder Smog haben die Sicht getrübt. Trotzdem: für ein “Ich war da”-Bild reicht es:

 

Und natürlich nicht nur Aussicht sondern auch das Shopping genießen. Hier wird grade der T-Shirt-Stand geplündert. Ab drei ist es billiger, ab zehn gibts eins für umsonst. Da war was los! Ich habe mich auch mit T-Shirts eingedeckt und mit Postkarten, die kosten nur 20 Cent, so billig sind die nicht mal in Indonesien. Porto kostet auch nur 30 Cent, in alle Welt.

 

Zum Abschluß des Tages, bevor wir ins Hotel gefahren sind, ging es zur Avenue of Stars, sowas wie ein “Walk of Fame” wo verschiedene Filmstars aus Hongkong ihre Handabdrücke hinterlassen haben, außerdem hat man hier einen wunderschönen Blick auf die reklamebeleuchteten Hochhäuser:

 

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