Ubud

Das erste in einer neuen Stadt: die Stadt erkunden. Ein Rundgang durch Ubud. Morgens vom “Complimentary Shuttle Service” in die Innenstadt fahren lassen, rumbummeln und dann abend gemütlich nach Hause laufen, das ist der Plan. Doch wie so oft tritt nicht Plan A in Kraft, so daß wir spontan einen Plan B fassen mußten …

 

Das mit den Gehwegen ist so eine Sache. Meist gibt es gar keine, so daß man sich die Straße mit Autos, hupenden Taxis und insbesondere Motorrädern teilt, ab und zu gibt es mal welche, die haben es dann aber in sich. Unter dem Bürgersteig verläuft die Kanalisation, der Gehweg besteht aus Betonplatten, die ab und an mehr oder weniger schön mit Fliesen verziert sind. Rutschige Sache bei Regen. Außerdem sind die Platten fiese Stolperfallen, falls überhaupt vorhanden, an manchen Stellen fehlen sie, so daß sich ein Meter tiefe Löcher unvermittelt vor einem auftun. Außerdem senkt sich der Bürgersteig bei Einfahrten von 30 Zentimeter Höhe auf 0 Zentimeter Höhe ab, um dann zwei Meter weiter wieder in 30 Zentimeter Höhe weiterzugehen. Und besonders diese schrägen Stellen sind Kandidaten für fehlende Bodenplatten. Also immer schauen, wo man hinläuft, Straße ist da vielleicht doch noch am Sichersten.

 

Wie in ganz Bali gibt es auch hier unzählige Tempel und Opferplätze, einer hübscher anzusehen als der andere:

 

Ubud ist die Stradt der “Fine Art Galleries”, eng an eng gibt es Gallerien, die Unmengen von Gemälden, Schnitzereien, Töpfereien, Batik und was es noch so alles gibt, ausstellen. Selbst kleine Gänge in Hinterhöfe werden als Ausstellungsraum für großformatige Gemälde genutzt. Stellt sich nur die Frage, wer ein 1x2 Meter großes Bild oder eine 100 kg schwere Steinstatue in seinen Koffer kriegt :-)

Aber dafür gibt es wohl auch Lösungen, zumindest bieten einige Galerien den Versand nach Übersee an.

 

Büchergeschäft für gebrauchte Bücher, hier haben wir uns mit Urlaubslektüre versorgt. Gelesene Bücher kann man wieder zurückgeben und erhält 50% des Preises wieder. Mal schauen, auf der nächsten Insel kann man bestimmt die Bücher auf für andere Traveller hinterlassen.

 

Spazierengehen ist anstrengend, deswegen: Kaffeepause :-)

 

Und ein Vanille-Milchshake mit echter Vanille: traumhaft lecker!

 

Der Sultanspalast Puri Saren:

 

Gamelanschüler üben Xylophon:

 

Moosbewachsene Statuen überall:

 

Die Opfergaben werden am Straßenrand, in Einfahrten und vor Geschäften und überall sonst hinterlassen, nach einiger Zeit sieht das dann so aus:

 

Wir haben das Museum Puri Lukisan besucht, dort darf man leider keine Photos von den vielen modernen und klassischen Gemälden und Holzschnitzereien machen, dafür aber vom Garten:

 

Anschließend hat es leider angefangen zu regnen, so daß wir ins nächstbeste, und wie sich rausstellte, auch das beste Restaurant gegangen sind, Casa Luna mit hervorragend leckerem Lachs und Gemüse sowie einem weiteren Kaffee:

 

Der Regen wollte gar nicht mehr aufhören, auch nach unseren zwei Stunden im Restaurant nicht, so daß wir in nächste Geschäft, einen Supermarkt gegangen sind, unseren Getränkevorrat auffrischen.

So sieht ein indonesisches Shampoo-Regal aus, wer erkennt die Unterschiede?

 

Der Regen wurde etwas schwächer, aber immer noch zu viel, so daß wir nochmals zum Basar gegangen sind, wo wir heute morgen schon waren. Ich habe dort weitere Souvenirs erworben, Acrylbilder von balinesischen Tänzern und -innen, hier der Künstler beim Signieren seiner Werke:

 

Wir haben bei verschiedenen Ständen diese Bilder gesehen, von 150.000 Rp. bei einer Verkäuferin über 600.000 Rp. in einer Kunstgallerie bis hin zu 100.000 Rp. bei ebendiesem Künstler, wobei ich natürlich noch gehandelt habe. Preise vergleichen lohnt also, direkt beim Künstler ohne Zwischenhändler ist mal wieder am billigsten und schönsten.

Ich hatte mein Bali-Bali-T-Shirt an, daß ich vor vier Wochen bei meinem ersten Bali-Besuch erworben habe, die T-Shirt-Händler hier wollten mir weitere davon andrehen: “I give you same price: 20.000”. Wenn die wüßten, daß ich 35.000 dafür bezahl habe, hätten sie den “same price” sicherlich noch lieber gehabt :-)

Übrigens: die aktuelle Winterkollektion für den modebewußten Indonesier: :-)

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