Volles Wochenende I: Umzug

Es gab viel zu tun am Wochenende, deswegen auch keine Einträge. Teilweise mangels Internet und teilweise mangels Zeit.

Kommen wir also zum ersten Streich: der Umzug. Oder eher gesagt: Auszug. Freitags ging es schon los, ich habe ein paar Umzugskisten vollgepackt mit dem Krams aus meinem Zimmer, soweit es ging und man an die Regale hinterm Schreibtisch rankam.

 

Zimmer ausräumen dauert immer länger als man denkt, und man braucht mehr Kisten als man denkt, insbesondere für die Sachen, die auf einen 80x120cm großen Schreibtisch draufpassen. Und für die Sachen, die man noch irgendwo findet, wenn man die Regale vorrückt. Und außerdem noch eine Kisten mehr, weil die mit dem Krams drinnen etwas zu voll ist und grade so nicht zugeht.

Aber irgendwann war alles leer: 

Zumindest fast leer, die Bilder an der Wand sind natürlich übersehen worden, und außerdem der Krams auf der Fensterbank, der da “nur mal kurz” abgestellt wurde. Und das auf dem Boden … kurz: das paßt alles nicht in die schon dastehende Kiste rein, also muß noch eine weitere gefüllt werden.

Immerhin hat alles ohne Probleme in den Mietbus reingepaßt. Das ist nämlich wie Tetris, quasi ein Optimierungsproblem, da schlagen das Herz und die Hertz des Informatikers höher. Wir haben “Tetris mit nochmal rausnehmen” gespielt. Dabei wurde der Bus jeweils mit den Sachen, die von oben runtergetragen wurden, vollgestellt, allerdings war für die Packer unten die Vorschaufunktion auf das nächste Teil ausgestellt. Profilevel. Zuerst kam der kleine Schrank, der auf dem Bild jetzt vorne steht. Dann kam der Schreibtisch, also kleiner Schubladenschrank raus, Schreibtisch umgedreht rein und kleinen Schrank draufstellen. Wie in Abbildung 2 zu erkennen ist, war das natürlich nicht die Endkonstellation: als der große Kleiderschrank kam, mußten der kleine Schrank und der Schreibtisch erstmal wieder raus, dann der Kleiderschrank rein, der Schreibtisch davor und der kleine Schrank dadavor. Puh, alles drinnen. Und noch ein Unterschied zum Originaltetris: das mit dem Reihen abbauen hat nicht geklappt. Muß auch noch optimiert werden. Zuletzt noch hübsch die Umzugskisten drumherum drapieren und eine Stehlampe nebst Computerbildschirm als Accessoires arrangieren, schon ist der schwedische Umzug abgeschlossen (naja, nur die Stehlampe und der kleine Schrank sind von Ikea, aber da sehen wir jetzt mal drüber hinweg).

Die Fahrt mit dem Bus war auch abenteuerlich, besonders mit einem gewissen Fahrer (hihi, ich). Die Beifahrer haben Blut und Wasser und anderes geschwitzt. Aber was kann ich denn dafür, wenn der dritte Gang da liegt, wo man beim Hochschalten den fünften erwartet. Und was kann ich denn dafür, wenn der dritte Gang da liegt, wo man beim Runterschalten den ersten erwartet. Alte Autos, die hauptsächlich von Studenten gefahren werden, sind halt so.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer für Eure fleißige Hilfe :-)

Trackbacks

No Trackbacks

Comments

No comments

Weiter zum nächsten Eintrag: Volles Wochenende II: Besuch in Bielefeld

Einen Eintrag zurück: Abschiedsbox II: Die Kräuter