Donnerstag, 25. Dezember 2008

Pura Meru in 3D

Zufällig habe ich heute mittag zwei Photos vom Pura Meru gemacht, beide aus der gleichen Perspektive, nur mit etwas Unterschied. Wenn man diese beiden Bilder nun nebeneinanderlegt und so mit den Augen schielt, daß sie übereinanderliegen, entsteht in der Mitte ein neues Bild, bei dem die drei Gebäude dreidimensional erscheinen. Das gefällt mir, ich werde in Zukunft öfter probieren, solche Effekte zu erzeugen :-)

 

Klick auf das Bild für Vergrößerung

Übersetze nach en id

405 Klicks

Dienstag, 23. Dezember 2008

Verspääätung

Bisher ist noch keines Mal das Flugzeug pünktlich gewesen, aber so viel Verspätung wie heute war noch nie ... langsam werden wir nervös. Ursprünglich hatte ich gebucht, um 13:10 Uhr in Yogya loszufliegen, um 14:10 Uhr in Jakarta zu landen, dort bis um 17:40 Uhr zu warten und dann weiterzufliegen nach Mataram.

Mittlerweile ist es aber so, daß zu der vorher angekündigten Verschiebung auf 14:45 Uhr eine Verspätung auf 15:30 geworden ist ... aaah! Die Zeit in Jakarta verkürzt sich damit von 3,5 Stunden auf 70 Minuten -- falls der Flieger tatsächlich um 15:30 Uhr startet... hoffentlich reicht das für Aussteigen, Gepäch einsammeln, Tickets für den neuen Flug holen, Einchecken, Abfliegen ... 

Immerhin ist das Flugzeug mittlerweile angekommen, und auf dem Karren vorne können wir unser Gepäck erkennen:

Übersetze nach en id

370 Klicks

Yogyakarta Airport

Lieblingsbeschäftigung ist ja: Rumsitzen am Flughafen, und das nicht nur einmal heute. Erstmal fliegen wir von Yogyakarta nach Jakarta, und von da aus weiter nach Mataram/Lombok. Ist ein bißchen umständlich, da wir erstmal nach Westen fliegen und später auf dem Weg nach Osten von Jakarta nach Mataram wieder über Yogyakarta drüberfliegen, aber es war das beste und preiswerteste was zu kriegen war. Zwischenstop in Surabaya/Jawa oder vielleicht auch Denpasar/Bali wäre noch möglich gewesen, aber aus irgendwelchen Gründen gab es da keine gescheiten Verbindungen zu vernünftigen Preisen und/oder Uhrzeiten.

Vom Prambanan Guest House sind wir rechtzeitig zum Flughafen aufgebrochen, und jetzt sitzen wir hier rum. Während wir vorgestern durch die Wasserburg geführt wurden hat bei mir das Handy geklingelt, die Fluggestellschaft Lion Air war dran, um mir mitzuteilen, daß der Flug eine Stunde später losgeht. Sehr spannend, hoffentlich ist das alles an Verspätung, was wir haben, sonst kriegen wir den Anschlußflug in Jakarta nicht ... das wäre sehr doof.

Je kleiner die Flughäfen desto lascher die Sicherheitskontrollen ... hier gibts zwar auch wieder Gepäckdurchleuchtung, aber zur vollen 1,5 Liter Wasserflasche im Rucksack hat niemand was gesagt. Auch sonst hat es sehr viel gepiept beim Durchqueren der Personenschleuse, dann werden mit dem Handscanner mal kurz die Hosenbeine abgesucht, fertig.

Hier gibts auch wieder eine Box mit gesammelten Scheren, Messern etc. Obendrauf liegt aber eine Schere rum, die keiner in die Box gesteckt hat ... und so wirklich paßt da keiner drauf auf.

 

Aber das alles braucht man nicht, im Buchgeschäft in der Abflughalle liegen die Messer, mit denen die Verkäufer die Bücher auspacken, frei rum.

 

Das hier ist die Abflughalle, Gate 1 bis 4. An welchem wir abfliegen wissen wir noch nicht, aber soo viel Unterschied vom Weg her macht das auch nicht.

 

Übersetze nach en id

479 Klicks

Prambanan Guest House in Yogyakarta

Die letzten vier Tage haben wir in Yogyakarta ... oder Jogjakarta ... oder auch Djogdjakarta (nach alter indonesischer Rechtschreibung) verbracht, im Prambanan Guest House in der Jl. Prawirotaman 14. Ein gemütliches kleines Hotel mit sechzehn Zimmer, wir waren im Zimmer 5 im Erdgeschoß mit Blick direkt auf den Swimmingpool. Die Zimmer -- zumindest unseres der Kategorie "Standard" -- sind sehr schön eingerichtet, mit Bambusverzierungen an der Wand, und es gibt Klimaanlage und heißes Wasser zum Duschen. Sehr angenehm nach zweieinhalb Monaten kalt duschen :-)

Vorne an der Straße ist das Civet Café, da wo es den teuersten Kaffee der Welt gibt, im "Hinterhof" ist dann das Guest House.

  

 

 

Blick vom Pool aus auf das Haus, unser Zimmer ist im unteren Stockwerk, das zweite von links:

Übersetze nach en id

"Prambanan Guest House in Yogyakarta" vollständig lesen

2633 Klicks

Montag, 22. Dezember 2008

Souvenir-Shopping

Den heutigen -- letzten -- Tag haben wir zum ausgiebigen Besichtigen von Yogya genutzt, die großen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung haben wir ja schon alle in den letzten beiden Tagen abgeklappert. Und wenn man schon mal unterwegs ist, kann man das auch gleich noch zum Souvenirshopping nutzen.

Nach dem Frühstück sind wir losgegangen Richtung Pasar Beringharjo, eine große Basar-Markthalle, die sich über drei Stockwerke erstreckt, auf dem Weg dorthin sind wir ein bißchen kreuz und quer durch die Straßen gelaufen und haben die Geschäfte am Straßenrand besichtigt.

Da Motorräder hier das Hauptfortbewegungsmittel sind, gibt es dementsprechend viele Motorradwerkstätten und Ersatzteilgeschäfte.

 

Ein Kleidungsgeschäft:

 

Gemischtwarenladen (Toko Aneka) mit allerlei für den täglichen Bedarf, gibt es etwa alle 500 Meter in verschiedenen Größen, dieses hier ist einer der größeren.

 

Kinderspielzeug und ähnliches:

 

Übersetze nach en id

"Souvenir-Shopping" vollständig lesen

388 Klicks

Sonntag, 21. Dezember 2008

Yogyakarta und Kraton

Die Tage werden immer erlebnisreicher und voller von Eindrücken ... Reizüberflutung allenthalben.

Ein guter Tag beginnt mit einem guten Frühstück, in diesem Falle Pancace mit Papaya, telur mata sapi (Ei Auge Kuh = Spiegelei), Mixed Juice und kopi bali. Sehr lecker, besonders der Pancake war gut.

 

Gestern abend habe ich einen Becak-Fahrer (Fahrradrischka) gefragt, was es denn eine Fahrt zum Kraton, dem Sultanspalast, kostet, er hat sich gleich angeboten, uns morgens abzuholen. Wahrscheinlich hat er direkt vor dem Hotel übernachtet, um sich seine Fahrt zu sichern.

Heute morgen ist Lukas, der Österreicher, den wir gestern kennengelernt haben mit einer Australierin, die auch in seinem Hotel wohnt, zu uns gekommen, zu viert sind wir dann mit zwei Becak zum Palast. Vorher habe ich natürlich den Preis noch etwas runtergehandelt, nachdem ich an der Rezeption den "Normalpreis" erfahren habe, den haben wir dann auch bekommen.

Übersetze nach en id

"Yogyakarta und Kraton" vollständig lesen

447 Klicks

Samstag, 20. Dezember 2008

Borobudur und Prambanan

Anstrengender Tag heute: Aufstehen um 4:15 Uhr. Morgens! Denn so zwischen 4:45 und 5:15 werden wir abgeholt, um den Sonnenaufgang im Borobudur-Tempel zu sehen, anschließend ist ein Besuch im Prambanan-Tempel angesetzt. Wir haben über das Hotel gebucht, sehr guter Service hier, es gibt lange Listen von Ausflugszielen, die man wählen kann, das Hotel vermittelt das dann zum jeweiligen Veranstalter und sorgt dafür, daß man abgeholt wird. Wenn die Reise früh losgeht bekommt man ein Lunchpaket zum Frühstück.

Leider war es etwas wolkig, so daß wir den Sonnenaufgang nicht direkt mitbekommen haben, und anscheinend verstehen die hier unter "Sonnenaufgang" auch ein bißchen was anderes als wir, denn die Sonne stand schon recht hoch, als wir nach der einstündigen Fahrt angekommen sind.

Candi Borobudur:

 

Candi Prambanan:

 

Übersetze nach en id

"Borobudur und Prambanan" vollständig lesen

411 Klicks

Freitag, 19. Dezember 2008

Ankunft in Yogyakarta

Endlich angekommen, nach der -- naja, nicht ganz so langen -- Anreise nach Yogyakarta. Oder Jogjakarta? So genau weiß ich das nicht, muß ich noch rausfinden, wer wann welche Schreibweise verwendet, wahrscheinlich ist die mit Y die einheimische und die mit J die internationale.

 

Unser Flug hatte etwa 15 Minuten Verspätung, technische Gründe, was auch immer das sein mag. Ich war sehr überrascht über die Qualität des Flugzeuges von Air Asia, Ledersitze, alles sauber und sehr neu, sieht nicht so aus wie die indonesische Billigflugline. Gespart wurde dafür an anderer Stelle, Essen und Trinken gab es nur gegen bares, wobei die Preise auch sehr moderat sind, und es gab nur einen Steward und eine Stewardess, außerdem nur "Economy"-Class, keine weiteren besseren Klassen. Wir hatten das Glück, in Reihe 12 zu sitzen, direkt am Notausgang, mit viiiel Beinfreiheit, gut für lange Europäer wie mich, die Asiaten hier sind ja alle zwei Köpfe kleiner, die haben überall Beinfreiheit ;-) Wir haben eine spezielle Sicherheitsinstruktion auf indonesisch und indonesischem Englisch bekommen, wie die Notausgänge zu bedienen sind. Ich durfte aber nicht üben, schade.

Übersetze nach en id

"Ankunft in Yogyakarta" vollständig lesen

436 Klicks