Thursday, March 12. 2009

Mein Weg zur Uni

Ich habe einen kleinen Film erstellt, über meinen Weg zur Uni, exclusiv für die geschätzten Leser dieses Blogs.


Dabei habe ich gemerkt, daß meine 512 MB-Speicherkarte doch etwas zu wenig Platz hat ... muß ich wohl zur neuen Kamera auch noch eine größere Speicherkarte kaufen, vor allem, wenn ich noch mehr Filme machen möchte. Naja, ich stehe ja mehr auf Photos.


Und jetzt aber: Film ab!

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Wednesday, March 11. 2009

Kaffeeinfuhr



Nachgefragt beim Zoll:



Sehr geehrte Damen und Herren,


ich würde gerne wissen, wie hoch die Freigrenze für Kaffee ist, den ich aus Indonesien einführen möchte. Was passiert, wenn ich mehr Kaffee als die Freigrenze einführe? Was kostet das Versteuern?



MfG, Arne P.



Antwort:



Sehr geehrter Herr P.,



Sie könnten aus Indonesien pro Person für 430 EURO Kaffee Abgabenfrei einführen.

Damit hätten Sie den gesamten Freibetrag für eine Person ausgeschöpft.

Nicht die Menge entscheidet sondern der Preis der Ware.

Der Freibetrag von 430 EURO gilt nur für Luft- und Seereisende.



Aus rechtlichen Gründen kann diese Auskunft nur unverbindlich erteilt werden.



Mit freundlichen Grüßen



Im Auftrag

H.




-- 

Informations- und Wissensmanagement Zoll

Zentrale Auskunft

Carusufer 3-5

01099 Dresden 



Juhu! Da geht was! :-)


Die Antwort ist nicht ganz vollständig, aber wahrscheinlich gehen sie davon aus, daß niemand so viel Kaffee mitbringt ... da stößt man eher an Gewichtgrenzen für Übergepäck (ein Kilo Kaffee kostet hier 2-5 Euro) ...


Mehr Infos zu Reisefreigrenzen aus Drittländern (gilt insbesondere auch für die Schweiz ... hihi). Für Kaffee gibts wohl keine speziellen Regelungen mehr.

Monday, March 9. 2009

Frosch im Zimmer

Grade wollte ich ins Bett gehen, da sehe ich aus dem Augenwinkel einen schwarzen Schatten, der sich von der Wand schräg durchs Zimmer zwei Meter weit bewegt. Hm, komisch. Cicak machen sowas nicht, die springen zwar auch ab und zu mal umher, aber die sind erstens nicht so dunkel und zweitens springen die nicht quer durchs Zimmer, sondern lassen sich fallen und flitzen dann davon.


Also mal schauen, was es ist, und siehe da: ein Frosch hat sich -- auf welchem Wege auch immer -- in mein Zimmer verirrt.


  


Den einzufangen war gar nicht einfach, so ein winziger Frosch kann ganz schön weit springen, mindestens einen Meter, und einen halben Meter hoch. Aber ich bin ihm einmal quer durchs Zimmer gefolgt und habe ihn umzingelt. Er hatte keine Chance mehr! Nachdem er sich ergeben hat, habe ich ihn vorsichtig eingesammelt (nicht daß er doch wieder abhaut) und vor die Tür gesetzt. Hoffentlich quakt er jetzt nicht vor Dankbarkeit die ganze Nacht ;-)


  

Frühlingsrollen

Vor dem Essen kommt das Kochen, vor dem Kochen kommt das Jagen. So war es zumindest früher, heute ist das Jagen durch Einkaufen ersetzt. Also Einkaufen und Kochen. Und da man nicht alles auf einmal essen kann, was man eingekauft hat, wurde der Gefrierschrank erfunden, so habe auch ich einen in meiner Wohnung.


Und der ist eher eine Eismaschine als ein Gefrierschrank, voller Einsatz für mein Essen.


 


Die Frühlingsrollen sind das, was rechts so bläulich durch die mehrere Zentimeter dicke Eisschicht guckt. Hat eine Weile gedauert, bis Mr. Stainless Steel und ich gemeinsam und durchgearbeitet haben.

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Schon wieder Feiertag

Heute ist mal wieder Feiertag, ein islamischer: Geburtstag des Propheten Mohammed.


Ich habe recherchiert, was es hier so an Feiertagen gibt und habe dazu zwei Quellen gefunden [1][2], hier eine Zusammenfassung der Feiertage aus der Zeit, die ich hier bin (2. Oktober 2008 bis 31. März 2009).


Angefangen hat es mit Idul Fitri oder auch Eid al-Fitr, dem Ende des Fastenmonats Ramadan am 2. Oktober, daran anschließend waren noch etwa zwei Wochen Ferien.


Der Novembar war feiertagsfrei, erst am 9. Dezember gab es wieder was zu feiern: Das Opferfest Idul Adha oder Eid al-Adha, bei dem Ziegen und Rinder geschlachtet werden.


Als nächstes haben die Christen was zu feiern: Das Weihnachtsfest am 25. und 26. Dezember.


Danach folgen jede Menge Neujahrsfeste: zuerst das islamische am 29. Dezember, es beginnt das islamische Jahr 1430. Dann das christliche am 1. Januar, das das Jahr 2009 einleitet, am 26. Januar das chinesische Neujahr 4707, 4706 oder 4646, je nach Zählweise. Allerdings gibt es an diesen Tagen kein arbeitsfrei, wie ich das mitbekommen habe. Zuletzt am 26. März der balinesisch-hinduistische "Tag der Stille", Hari Raya Nyepi, der mit dem Mondneujahr zusammenfällt


Der Februar ist wieder "frei", im 9. März dann -- am heutigenTage -- der Geburtstag des Propheten.


Übersicht über das Jahr



  • islamisch: 6 Feiertage

  • christlich: 5 Feiertage

  • buddhistisch: 1 Feiertag

  • hinduistisch: 1 Feiertag

  • staatlich: 1 Feiertag


Nicht immer ist arbeitsfrei, aber insgesamt gesehen kommt da doch einiges zusammen. Praktisch, so viele Religionen zu haben :-)

Sunday, March 8. 2009

Sonntag ist Warmduschertag

Normalerweise ist jeden Tag Kaltduschertag, warmes Wasser gibt es hier in dem Sinne nicht: aus der Wand kommt nur eine Leitung mit einem Wasserhahn, und da kommt das Wasser in Leitungstemperatur raus, meist kalt, insbesondere morgens. Boiler oder Durchlauferhitzer oder was auch immer es geben mag haben hier ca. 99% der Haushalte nicht.


Allerdings kommt das Wasser nicht direkt aus der Fernleitung, sondern wird erstmal in einem Wasserspeicher zwischengelagert, wegen des Wasserdrucks, der ist anscheinend nicht so hoch. Bei mir im Gästehaus muß man dazu ab und zu mal die Pumpe einschalten, sonst kann es sein, daß man morgens beim Duschen kein Wasser mehr hat. Und nicht vergessen, die Pumpe wieder abzuschalten, sonst läuft es über. Anderswo gibts auch Automatikpumpen, hier leider nicht.


 


Da der Wasserbehälter am höchsten Punkt des Hauses steht und zusätzlich noch auf einem Podest, ist er gut von der Sonne erreichbar, die etwa um sechs Uhr aufgeht. Und wenn ich dann Sonntags nicht schon um sieben dusche sondern erst ... öhm ... etwas später, hat das Wasser Zeit, sich von der Sonne erwärmen zu lassen. Sehr angenehm.


Jedes Gebäude hat hier solche Wasserspeicher, manchmal sehen die auch etwas hübscher aus als der orangene Eimer bei mir auf dem Dach:


 


Wenn man das ganze jetzt noch etwas "professioneller" machen würde und sich so einen Warmwasserspeicher auf dem Dach installieren würde hätten hier auch alle heißes Wasser. Sonnenschein gibts ja genug dafür, und umweltfreundlich wäre es auch.


Aber so eine kalte Dusche nach einem heißen Tag ist auch sehr angenehm.

Saturday, March 7. 2009

Kamera putt II

Gegen kaputte Kameras hilft nur eins: Reparieren lassen. Daher war heute Ausflugstag angesagt, in die Mangga Dua Mall, wo es einen Canon Repair Service gibt.


Gegen 11 Uhr sind Niar und ich losgefahren, erstmal mit dem Zug Richtung Jakarta. Tickets lösen und zum Glück hatte der Zug 15 Minuten Verspätung, so daß wir nicht auf den nächsten warten mußten sondern direkt losfahren konnten. Praktisch.


Unpraktisch ist allerdings das Überqueren der Schienen, das ist nämlich nicht abgesichert ... einfach drüber und hoffen, daß kein Zug um die Ecke kommt. Unterführung und sowas gibts nicht, und wenn würden die Leute das wahrscheinlich auch nur nutzen, wenn Stacheldraht zwischen den Gleisen läge. Also unter größten Gefahren (naja ;-)) die Seite wechseln und in den Zug springen ... lange gehalten hat er nicht und ist schon angefahren, während wir noch eingestiegen sind. Drinnen war es eisigkalt, war nämlich der "Express A/C", Schnellzug mit Klimaanlage. Die Schaffner haben die Tickets wieder zweimal gelocht, und Niar hat sich nicht getraut zu fragen, warum sie das machen. Schade.


In Jakarta angekommen ins Angkot umgestiegen, 16 Leute passen da rein, plus Fahrer. Sardinen in der Büchse haben es gemütlicher. In Mangga Dua dann das Problem, das Service-Center zu finden. Da gibts nämlich nicht nur eine Mall, sondern gleich mehrere, die alle noch irgendwelche Namenszusätze haben. Wir mußten zu Harco Mangga Dua, nach längerem Suchen haben wir dann auch das unübersehbare Canon-Schild gefunden. Öffnungszeiten sagten: Samstag, halb eins ist noch auf. Also rein und uns sagen lassen, daß wir von zwei Möglichkeiten das falsche Service-Center ausgewählt haben, hier nur Drucker, für Kameras bitte das andere besuchen. Steht leider nicht auf der Internetseite ...


Ok, kein Problem, nur wie kommt man da schnellstens hin, da ist nämlich nur noch eineinhalb Stunden auf. Die Wahl fällt auf Taxi, für Angkot mit dreimal Umsteigen haben wir keine Zeit. Der Taxifahrer weiß, wo es hingeht, und schon bald stehen wir vor der Hausnummer 18. Sieht eher aus wie ein zusammengefallene verlassenes Haus als wie ein Service-Center aus. Außerdem ist das nicht Nummer 18BB. Anhand der Plakate auf dem Nachbarhaus haben wir dann herausgefunden, daß wir in der Jl. Garuda sind, nicht Jl. Angkasa. War dem Taxifahrer etwas peinlich, und wir mußten dann auch nur den halben Preis zahlen und er hat uns gebeten, nichts seinem Chef zu verraten ... hehe :-)


Pünktlich um ein Uhr sind wir dann endlich angekommen, am Ziel aller Kamerareparaturen: im Canon-Service-Center. Juhu, geschafft! Noch eine Nummer ziehen, bzw. ziehen lassen, hier gibt es für alles ja jemanden. Es gab zwei verschiedene Arten von Nummern: beide dreistellig, nur die eine Sorte mit einer 0 am Anfang, die andere mit einer 4. Die mit 0 sind Anfragen nach Service oder Reparatur, die mit 4 sind was anderes, haben wir nicht rausgefunden, nur daß 4 schneller geht als 0. Die 4-er Nummern sind nur so vorbeigerauscht, bei jeder Durchsage haben wir schon Hoffnung geschöpft, daß endlich mal die Nummern mit 0 vorankommen ... nix. Eine halbe Stunde warten. Immerhin gab es einen Kaffeeautomaten. Leider kam da nur Nescafé-löslicher-Plastik-Kaffee raus. Brr. Immerhin umsonst ... oder kostenlos ... nee, umsonst.


Nachdem ich mich am herumstehenden Produktinformationscomputer durch alle Modelle (besonders die dicken Spiegelreflexkameras für US$ 7.900 sind sehr schick) geklickt habe, war dann endlich unsere Nullnummer dran und wir durften an Beratungsplatz 4 von 7 platznehmen. Wobei nur zwei überhaupt besetzt waren, einer für die 0-er und einer für die 4-er. Zum Glück fing unsere Nummer nicht mit 1 oder 2 an, sonst wären wir wohl gar nicht drangekommen.


Die Frau hinter dem Tresen hat meine Kamera genommen, ein Photo von der Deckenlampe gemacht, traurig geschaut und mit dem Kopf geschüttelt, während sie vor sich hinmurmelte: "ohoh, das wir teuer".


 


Oder so ähnlich zumindest. Sie hat gleich die Diagnose gestellt daß mit der Optik was nicht stimmt -- wobei ich nicht weiß, ob der Verschluß auch zur Optik gehört, so keine Kameras bestehen ja nur aus zwei Teilen, Vorder- und Rückseite, die nur komplett getauscht werden können, das kenne ich noch von der letzten (sehr teuren) Reparatur. Für genauere Diagnose sollte ich dann erstmal 400.000 Rp. bezahlen. Von wegen, Arbeitskraft ist billig in Indonesien, das ist der gleiche Servicepauschalpreis wie in Deutschland ... Das vermeintlich defekte Teil auszutauschen würde dann nochmal eineinhalb Millionen Rp. kosten ... da kann man ja auch gleich eine neue Kamera kaufen, das ist erträglicher.


Und schon gab es ein Angebot für eine neue Kamera: für unter zwei Millionen, nämlich 1.999.999 Rp. (6.5 × 10-5 Euro gespart) gibt es ein Upgrade von Ixus 750 auf Ixus 860, wenn ich die alte in Zahlung gebe. Alternativen: eine Woche warten auf das Untersuchungsergebnis und genausoviel bezahlen oder gar nichts machen und ohne Kamera leben.

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Dunkel

Als ich eben mit dem Angkot nach Hause gefahren bin, war alles noch normal. Dann umsteigen aufs Ojek, kein Problem. Doch als wir die Straße entlanggefahren sind, kam mir irgendwas komisch vor. Erst kam ich gar nicht drauf, dann merkte ich aber: alles dunkel.


Die ganze Straße entlang ist das Licht ausgefallen, auch in der gesamten Wohnsiedlung und der Umgebung: alles dunkel. Die Security hat Kerzen aufgestellt, das einzige Licht ist sonst von den herumfahrenden Motorrädern. In der Ferne Blitze, die ab und zu Licht geben. Ob die gemacht haben, daß der Strom nicht mehr geht?


Als ich ins Haus gekommen bin war natürlich auch alles dunkel, also erstmal quer durchs Wohnzimmer, die Vorhänge öffnen. Dabei kam mir der Boden auf einmal komisch weich vor, bis ich gemerkt habe, daß da eine riesige Pfütze mitten im Wohnzimmer ist. Hoffenltich ist das nicht in mein Zimmer gelaufen ... oooh!


Doch Entwarnung: mein Zimmer ist trocken. Mit Hilfe des Handylichtscheines habe ich die Taschenlampe gesucht, dann erstmal Überblick verschaffen. Mein Zimmer alles in Ordnung, im Wohnzimmer Wasser, woher auch immer. Das Dach ist undicht, vielleicht sind die Wassereimer im ersten Stock übergelaufen. Soll der Hausmeister nach schauen. Die Treppe ist aber trocken ... hmm, muß ich mal schauen, wenn es wieder Strom oder Tageslicht gibt, im Taschenlampengefunzel erkennt man nicht viel. Wären auch mal neue Batterien nötig.


Nun habe ich also noch etwa zwei Stunden Laptop-Akku übrig, wenn der leer ist, ist Feierabend ;-)

Friday, March 6. 2009

Stadtrundfahrt

Heute morgen bin ich -- wohl aus Ermangelung an Kaffee -- in das falsche Angkot eingestiegen, nämlich No 129. Kam mir schon etwas komisch vor, war aber wohl noch etwas zu müde ... bis wir dann auf einmal rechts statt links abgebogen sind. Ohoh, was nun? Schnell aussteigen und mit dem nächsten zurück? Oder ein bißchen in Depok und Jakarta umfahren und schauen, wo man so landet?


 


Hier hätte ich eigentlich einsteigen müssen: 112 von Rambutan nach Depok


Ich habe mich dann entschieden, mal bis zum Pasar Minggu (Sonntagsmarkt) mitzufahren, um von dort dann hoffentlich ein Angkot zu finden, das in meine Richtung zurückfährt. Etwa 10 Kilometer entfernt ist der Markt, dauert ein bißchen. Heute war -- wie jeden Tag, nicht nur sonntags -- Markt, wir sind einmal drumherum gefahren, anschließend bin ich ausgestiegen, ich wollte ja nicht wieder nach Hause, sondern in die Uni. Deswegen habe ich mir ein Angkot gesucht, das Richtung Jalan Margonda Raya fährt, dort ist mein Kampus. No 04 hatte einen entsprechenden Aufkleber. Das ist nämlich praktisch an Angkots: alle haben eine festgelegte Route zwischen zwei Zielen und es stehen außer der Nummer immer die beiden Endhaltestellen mit drauf. Muß man eben nur wissen, wo diese Haltestellen ungefähr sind, aber nach einiger Zeit kriegt man das schon mit. Nur habe ich bisher noch kein Verzeichnis gefunden, wo drinnensteht, welche Linien es gibt.


Ach ja: gekostet hat mich die etwa einstündige Fahrt 5.000 Rp., etwa 33 Cent. Da macht Stadtrundfahrt Spaß :-)

Thursday, March 5. 2009

Bier

Aus der Reihe "Biere aus aller Welt" präsentieren wir heute: Bier aus Indonesien. Da das Land zu etwa 90% islamisch ist und Muslime keinen Alkohol trinken (zumindest nicht sollten, ich habe Ausnahmen kennengelernt), besteht nicht so sehr viel Nachfrage nach alkoholischen Getränken. Nichts desto trotz gibt es aber einige Biersorten, wobei ich festgestellt habe, daß die meisten aus einer Brauerei in der Nähe von Jakarta kommen.  Da die meisten meiner Bekannten hier Muslime sind und alleine trinken dick macht, trinke ich auch keinen Alkohol, nur auf unserer Reise durch Indonesien habe ich ab und zu mal eins Bier probiert. Nur zu Recherchezwecken natürlich.


Bier gibt es in zwei Darreichungsgrößen: 330ml und 660ml. Wobei ich ja die kleinere Form bevorzuge, ein großes steht schneller ab als zwei kleine. 


Beginnen wir unsere Reise auf Bali, der hinduistischen Insel. Der Hinduismus sagt meines Wissens nichts über Alkoholgenuß aus, also gibts dort dementsprechend auch alkoholische Getränke, unter anderem Bali Hai. Hier eine 660ml-Flasche zu sehen, ganz schöner Brocken. Das Bier schmeckt -- wie alle -- etwas süßlich, ich würde das so in Richtung Export einordnen. Empfehlung: ganz gut, wenn man nicht grade Pils möchte.


Wie man auf dem Bild gut erkennen kann: Das Glas ist gekühlt, die Flasche eher nicht. Das ist eben das Problem, wenn sich die Leute nicht mit Bier auskennen: sie wissen nicht, wie man es serviert. Immerhin sind keine Eiswürfel im Glas ... aber das war in Amerika.


  

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Wednesday, March 4. 2009

Die letzte Vorlesung

Geschafft, Vorlesungen zu Ende. Zumindest meinte das gestern der Vorlesungsverwalter im Kampus Salemba, daß ich nun genug gehalten hätte und alles erfüllt habe. War auch eine ganze Menge: vier Klassen mit je drei Vorlesungen, macht also zwölf Mal etwa zwei Stunden Vortrag. Meistens am Abend, gegen 18:30 Uhr, ab und zu auch schon nachmittags ab 14 Uhr. So hat man wenigstens noch was vom Tag und kann arbeiten, wenn erst abends die Veranstaltungen sind, zumal die Anreise quer durch Jakarta auch immer eine Zeit dauert.


Und was habe ich dabei gelernt?



  • Vorträge auf englisch halten ist nach einiger Zeit Eingewöhnung gar nicht so schwer.

  • Ab und zu mal ein paar indonesische Wörter sorgen für Heiterkeit. Muß wohl noch an meiner Aussprache feilen.

  • Man sollte den Laptop nicht auf "Stromsparen nach 30 Minuten" stellen.

  • Indonesische Studierende wissen nicht, wie viel Porto ein Brief kostet, aber sie wissen anhand der Telefonnummer der Handy-Restgebühren-Abfrage, welchen Provider man hat.

  • Man sollte bei wiederverwendeten Vortragsfolien darauf achten, daß man das Datum und insbesondere auch den Titel des Vortrages anpaßt.

Tuesday, March 3. 2009

Zurück im Alltag

Urlaub ist nun also vorbei. Noch die letzten Berichte onlinestellen, im Hotel in Hongkong gab es Internet nur für 30 Cent pro Minute ... etwas zu teuer, finde ich. Daher jetzt viel auf einmal ... viel Spaß beim Lesen!


Morgen habe ich noch eine Vorlesung, außerdem Praktikum machen und Kamera reparieren lassen. Ich habe herausgefunden, daß es in Mangga Dua einen Canon-Service gibt. 

Monday, March 2. 2009

Hochhäuser

Hier ein paar Beispiele für mehr oder weniger gelungene Designs von Hochhäusern in Shenzhen und Hongkong. Möge das Auge sich erfreuen ob dieser architektonischen Wundertaten.


  


 

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Rückkehr aus Hongkong

Heute war der letzte Tag unterwegs in Hongkong und die Heimreise nach Indonesien. Programm gab es keines mehr, Freizeit war angesagt. Diese haben wir für einen Stadtbummel genutzt, zuerst mit der U-Bahn fahren und später wieder zurücklaufen.


Unsere Gruppe:


 


Busse gibts hier auch, ausschließlich Doppeldecker.


 


Bushaltestelle:


 

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Verboten!

In Hongkong besteht etwa die Hälfte der Schilder aus Verboten, hier habe ich mal eine Auswahl zusammengetragen, die mir auf den Streifzügen durch die Stadt begegnet ist.


Gleich hinter der Grenze fängt es schon an: keine Fußgänger, Fahrräder oder Fahrräder mit was hintendrauf dürfen auf die Straße.


 


Kommt das nur mir so vor oder sehen die Strichmännchen hier aus, als wären sie kleiner als in Deutschland? Asiaten sind ja immerhin ein bis zwei Köpfe kleiner als ich, da könnte das schon passen.

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