Dienstag, 31. März 2009

Kaffeepacken

Meine Kaffeeausbeute, von vielen als Abschiedsgeschenk ein oder zwei oder mehr Päckchen. Insgesamt 5 Kilogramm ... und das muß noch alles mit ... puh!

 

Aber mein Rucksack ist ja groß, da paßt einiges rein :-)

Übersetze nach en id

557 Klicks

Montag, 30. März 2009

Kamar kecil

Kamar kecil ist der "kleine Raum", in den Indonesier sich zurückziehen, um buang air kecil oder buang air besar, kleines oder großes Wasser wegzuwerfen. Alternativ kann man dort auch mandi (sich waschen).

 

Der geneigte Leser hat es sicherlich schon erraten: Es geht um Toiletten. Diese sind in Indonesien grundlegend anders als in Europa, daher werde ich hier einen Überblick und eine Anleitung geben, welche Eigenheiten es bei der Benutzung zu beachten gibt.

Übersetze nach en id

"Kamar kecil" vollständig lesen

683 Klicks

Terima kasih dari Arne

Dengan hormat,

saya akan pulang ke negera jerman tanggal 31 maret. Kataku "selamat tinggal" untuk orang-orang di Gunadarma yang saya lihat saat berkunjungan disini. Waktu bersama Anda sangat indah, saya suka sekali ini. Saya paling suka orang-orang Indonesia yang semua baik hati dan saya akan merindukan itu. Saya berharap kalau akan kembai kesini segera.

Terima kasih terbanyak sekali!

Arne Pottharst


Dear all,

I will go home to Germany at 31st of March. So I want to say good bye to everybody at Gunadarma I met during my stay. It was a very good time with you, I enjoyed it very much. Especially all the nice Indonesian people around me made my visit a great experience. I will miss you all very much, and I hope to come back to Indonesia very soon! Thank you very very much!

Arne Pottharst


Hallo,

am 31. Maerz werde ich nach Hause nach Deutschland fahren. Daher moechte ich mich von allen in Gunadarma verabschieden, die ich waehrend meines Aufenthalten kennengelernt habe. Es war eine sehr schoene Zeit mit Euch und mit Ihnen, es hat sehr viel Spass gemacht. Besonders die vielen netten Indonesier haben mir die Zeit sehr angenehm gemacht. Ich werde alle sehr vermissen und hoffe, dass ich bald wieder nach Indonesien zurueckkomme.

Vielen vielen Dank!

Arne Pottharst  

Übersetze nach en id

593 Klicks

Time to say goodbye

Verabschieden von allen, die man in einem halben Jahr kennengelernt hat. Zum letzten Mal Ojek, Angkot, Zug, Taxi fahren. Damit habe ich heute meinen Tag verbracht.

Los ging es mit Zug fahren, zum Kampus Kenari, dort war heute eine Promotionsfeier, bei der alle wichtigen Leute von Gunadarma versammelt waren. Praktisch, da kann man sich von allen auf einmal verabschieden.

 

Also zum Zug, leider fuhr um diese Zeit kein Expreß mehr, nur noch Economic, das sind die ohne Klimaanlage, zum Ausgleich aber auch ohne Türen.

 

Bin ich zum ersten Mal mit gefahren, und auch zum letzten Mal (das aber nur aus zeitlichen Gründen). Gab viel zu erleben, mehr als in den teuren AC (Air Condition)-Zügen. Alle zwei Minuten kam irgendwer vorbei, der was verkaufen wollte: Zeitungen, Zugfahrpläne, Superkleber, Getränke, nochmal Superkleber, bunte Heftpflaster, ... zwischendurch blinde Bettler, die entweder nur so durch den Zug gehen und auf milde Gaben hoffen oder solche, die mit einer umgehängten Lautsprecheranlage, aus der Musik ertönt, zu der sie dann singen. Dann kam eine Gruppe "Sonderpolizei" vorbei, die einen Taschendieb in Handschellen dabei hatten. Also auf jeden Fall spannender als die teuren Expreß-Züge, wo nur einmal die Fahrkartenkontrolleure vorbeikommen, und das wars dann. Kontrolleure kamen hier nicht vorbei, und das ist wohl auch der Grund, warum am Ausgang die Fahrkarten eingesammelt werden: die waren ja dieses Mal nicht abgestempelt wie sonst immer.

Übersetze nach en id

"Time to say goodbye" vollständig lesen

539 Klicks

Wäscheverzug

Da will man pünktlich seine Wäsche abholen, und was bekommt man gesagt? Nee, noch nicht fertig, morgen abend. Öhm, Moment mal, da bin ich nicht mehr da ... wenn schon zu spät, dann bitte so zu spät, daß es morgen früh ist.

Mal hoffen, daß es klappt :-)

Übersetze nach en id

475 Klicks

Kofferpacken

Kofferpacken ist angesagt, in etwa 24 Stunden soll es losgehen zum Flughafen, daher wird es langsam Zeit, einzupacken. Doch auch wenn die Menge der Sachen, die ich mitnehmen werde begrenzt ist, ist es nicht so einfach wie es auf den ersten Blick aussieht. Ich fahre ja nicht nach zwei Wochen Urlaub wieder nach Hause, sondern nach einem halben Jahr Auslandsaufenthalt. Da kommt einiges zusammen, was jetzt hier rumliegt und sagt: "Nimm mich mit."

Alles kann ich leider nicht mitnehmen, da mein Gepäck begrenzt ist. Also werde ich meine Sachen in zwei verschiedene Kategorien einteilen:

  1. Sachen, die ich hierlasse
  2. Sachen, die ich mitnehme

Ja, wer hätte das gedacht :-)

Zu den Sachen, die ich hierlasse zählt sowas wie Sonnencreme, Zahnpastareste und ähnliches, das ist schwer und leicht zu ersetzen. Außerdem Kleidung, die ich nicht mehr brauche, wie meine Hemden, die ich hier gekauft habe, so sehr qualitätiv hochwertig sind die nicht. Diese Sachen verteile ich hier an die Leute (ob jemand Sonnencreme bracht? Mal schauen), wird schon weggehen.

Die Sachen, die ich mitnehme werden wiederum in drei Gruppen geteilt:

  1. Koffer (30 kg)
  2. Handgepäck (7 kg)
  3. Postpaket (Rest)

Ich versuche möglichst viel in meine beiden Koffer zu bekommen, das ist die praktischste Transportform, da habe ich nicht viel mit zu schaffen, außer sie zum Checkin zu bringen und in Frankfurt dann wieder abzuholen. Hier kommen Sachen rein, ich ich recht zeitig nach der Ankunft in Deutschland wieder brauche.

Ins Handgepäck mit der offiziellen Beschränkung von 7 kg, die aber noch nie jemand nachgeprüft hat, versuche ich möglichst viel schwere kleine Sachen reinzubekommen, mal schauen, was so alles in den Rucksack reingeht. Insbesondere kommt da auch der Laptop und Ausweispapiere rein, alles was wichtig ist und nicht verlorengehen darf.

Zusätzlich nehme ich eventuell noch eine Tasche mit (schweren) Büchern als "Bordlektüre" mit, da kommen meine Wörterbücher und Reiseführer rein, alles was man so braucht, wenn man aus Indonesien zurückkommt.

Tja, und was dann noch übrig ist, kommt ins Paket und wird per Schiff in die Heimat geschickt, in einem Monat darf ich die Sachen wieder in Empfang nehmen. Das ist noch die spannendste Sache, wie das mit dem Paket ablaufen wird.

Übersetze nach en id

445 Klicks

Sonntag, 29. März 2009

Polisi cepek und juru parkir

Ich habe hier schon oft über das Chaos auf Indonesiens -- und insbesondere Jakartas -- Straßen berichtet. Nun zu einem Phänomen, das sich wohl aus diesem Chaos ergeben hat, aber wohl auch aus der Tatsache des Jobmangels. Es gibt immer und überall Leute auf den Straßen, die ich "Rauswinker" nenne.

 

Offiziell heißen sie juru parkir, Einparkexperten. Sie warten vor Restaurants, Geschäften und sonstigen Orten, die über Parkplätze verfügen und warten, daß sich ein Auto nähert, das einparken möchte. Dann springen sie auf und mit Pfeife und Winkstab (bei Nacht beleuchtet) und unter rufen von kiri, kanan, lurus (links, rechts, gradeaus) winken sie den Autofahrer in die Parklücke. Das Gleiche wieder beim Ausparken: kiri, kanan, lurus. Hier nutzen sie außerdem die Macht ihrer Trillerpfeife und des Leuchtstabes, um den laufenden Verkehr aufzuhalten, so daß man es etwas mehr Chancen zum Ausparken hat. Dafür erhalten sie dann etwas Kleingeld, 1.000 Rp. ist der Normalfall. Früher, als die Rupiah noch etwas mehr wert war, gab es 100 Rp., umgangssprachlich cepek.

Daher hat auch die polisi cepek ihren Namen, auch wenn es mittlerweile (meist) etwas mehr als 100 Rp. gibt. Diese Rauswinker sind selbsternannte Ordnungshüter, sie sich überall dort verdingen, wo es keinen juru parkir und auch keine offizielle Verkehrspolizei gibt, beispielsweise bei Abzweigungen, auf großen Kreuzungen oder bei U-Turns, wo sie den Verkehr lenken und ab und zu mal jemand etwas Kleingeld aus dem Fenster wirft, das sie dann aufsammeln. Ziemlich gefährliche Angelegenheit.

Übersetze nach en id

911 Klicks

Löffel und Gabel und Finger

Das Eßbesteck der Indonesier sind Löffel und Gabel. Da es hauptsächlich Reis oder Nudeln und Kleingeschnittenes dazu gibt, ist das meistens kein Problem. Und sollte es doch mal ein Problem geben (z.B. Hühnerbein, Fisch, Schalentiere), dann gibt es immer noch die traditionelle Methode: mit den Fingern. Sehr ungewohnt für Indonesier ist ein Messer, und noch ungewohnter sind Stäbchen, gleichwohl es beides hier auch gibt, je nach Essenstyp. Steak mit Löffel und Gabel zu essen ist etwas unpraktisch, und mit den Fingern? Wenn es schon mal Messer gibt, dann richtige Steakmesser, solche Brotstreichmesser wie bei uns sind eher ungewohnt, sowas gibt es in westlich orientierten Einrichtungen wie beispielsweise Hotels. Stäbchen gibt es bei chinesischem oder japanischem Essen, aber manche benutzen trotzdem Löffel und Gabel.

In den Warung (kleine Restaurants) steht auf jedem Tisch ein Korb mit Besteck und einer mit Tissue (Papierservierten). Das Löffel-Gabel-Besteck ist meist paarweise in in eine Papierservierte eingewickelt, manchmal gibt es die Besteckteile auch einzeln. Messer gibt es nie, bei Steaks werden die Messer immer extra gebracht. Ich habe beobachtet, daß fast alle Indonesier das Besteck (auch das eingepackte) mit einem Papiertuch abwischen. Scheint so eine Art Ritual zu sein, denn dreckig ist es meist nicht ... und wenn: die Teller werden mit dem gleichen Spülwasser gewaschen, vielleicht sollte man das denen mal verraten :-)

Beim Essen wird der Löffel in der rechten Hand gehalten, die Gabel in der Linken, und dann alles in sich reinschaufeln, wahlweise mit dem einen oder dem anderen. Sollten Stücke zu groß sein, werden sie auseinandergerissen, sollte das auch nicht klappen: Finger benutzern. Am Ende dann das Besteck mit dem Rücken nach oben gekreuzt auf den Teller legen.

Das Essen mit den Fingern ist nicht ganz so einfach wie man sich das vielleicht vorstellt. Pommes und ähnliches hat mit dem Essen mit der Hand nicht sehr viel zu tun, insbesondere beim Essen von Reis braucht man schon eine etwas verfeinerte Technik. Hierzu formt man mit den drei Fingern von Zeigefinger bis Ringfinger eine Art "Schaufel", mit der man das Essen zum Mund befördert, der Daumen dient zur Unterstützung beim Formen der mundgerechten Form. Am Mund angekommen dann ruhig die Finger mit in den Mund stecken, sonst fällt nämlich das meiste wieder auf den Teller zurück. Viele stopfen nur mit Mittelfinger und Ringfinger nach. Bis man das raushat und es einigermaßen elegant aussieht, benötigt man schon einige Übung. Ist wohl vergleichbar mit dem Stäbchenessen, das kann ich zwar auch, aber so flüssig wie bei Chinesen und Japanern sieht das bei mir nicht aus.

Die einschlägige Literatur sagt: ausschließlich, nach meiner Erfahrung aber eher: hauptsächlich wird mit der rechten Hand gegessen. Das hat den einfachen Grund, daß die linke Hand zum Hinternabwischen verwendet wird -- das ist aber ein anderes Thema. In allen Restaurants gibt es wastafel (Waschbecken) irgendwo im Raum, hier kann man sich mit Seife vor dem (und auch nach dem meist fettigen) Essen die Hände gründlich waschen, schon steht dem beidhändigen Essen nichts im Weg. Wie immer in fremden Kulturen gilt: schauen was die Einheimischen machen und lernen durch Nachahmen. Auch gerne mal fragen, dann kriegt man so einiges erläutert.

Übersetze nach en id

688 Klicks

Samstag, 28. März 2009

Abschiedsgeschenk der Uni

Nichtsahnend saß ich eben in der Uni rum, als plötzlich Misdi und Ana kamen und ein Abschiedsgeschenk der Uni für mich präsentierten. Natürlich haben wir das alles für die Leser im Bild festgehalten:

Arne und Misdi

 

Die Geschenke: Ein Batikhemd, zwei balinesische Masken und eine Miniaturansicht von Prambanan.

 

Ana und Arne:

 

Übersetze nach en id

389 Klicks

Flugrückbestätigung

Ich habe meinen Rückflug rückbestätigt. Da die einzige Unterlage zum Rückflug die E-Mail des Reisebüros ist, habe ich da angerufen und gefragt, wie ich das denn machen kann. Die haben mich an die Fluggesellschaft weiterverwiesen, ich sollte doch auf der Webseite schauen. Na gut ... kein Problem.

Auf der Webseite lange Suche, ob es irgendwo einen Menüpunkt "Flugrückbestätigung" oder sowas gibt. Gab es aber nicht. Also weitersuchen, bis ich endlich die Kontaktdaten gefunden habe, wo ich jemanden erreiche, dessen Sprache ich verstehe. Am Telefon dreisprachige Begrüßung (deutsch, englisch, arabisch), bis ich endlich darauf hingewiesen wurde, die 1 zu drücken. Schon kam eine total häßliche Wartemelodie, wobei das wohl eher daran liegt, daß die Übertragung eher für Sprache optimiert ist und nicht für Musik. Naja, hat eh nicht lange gedauert, dann hatte ich eine freundliche Dame am Apparat, die meine Buchungsnummer wissen wollte. Öhm, ja, hab ich nicht. In der E-Mail steht: bitte am Abflugschalter den Reisepaß vorlegen, dann kriegt man sein Ticket. Das wollte sie mir erst nicht glauben, aber die Rechnungsnummer vom Reisebüro hat sie auch nicht zufriedengestellt. Da sind zu wenig Buchstaben drinnen. Aha. Also habe ich meine Flugnummer und meinen Namen genannt, damit konnte sie etwas anfangen, und ich weiß jetzt sogar meine Buchungsnummer. Juhu, damit kann ich mich online 24 Stunden vor Abflug einchecken. Mal schauen, ob man sich da auch den SItzplatz aussuchen kann.

Anschließend wollte ich noch wissen, wie viel Gepäck ich mitnehmen darf, aber sie hatte schon aufgelegt. Also nochmal anrufen. Drücken Sie direkt die 1 und ziehen sie eine häßliche Wartemelodie ein. Dieses Mal hatte ich einen Herren dran, der nicht ganz so gut gelaunt schien, auf jeden Fall hat er ziemlich genuschelt. Er wollte wissen, welche Klasse ich fliege. Ja, keine Ahnung, steht in der E-Mail vom Reisebüro nicht ... dat billigste halt. Ja, 30 Kilogramm sind erlaubt. Und wie viele Gepäckstücke? *nuschelnuschel* 30 Kilogramm. Äääh, bitte, Koffer, wie viele? Einer. Ich hatte aber zwei auf dem Hinflug, muß ich dann einen hierlassen? Da muß ich erstmal Rücksprache halten *nuschel* naja, so ein bis zwei, da kann man schon mal ein Auge zudrücken. Na gut, danke schön, und tschüß!

Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich den einen Koffer hierlassen muß :-)

 

Übersetze nach en id

573 Klicks