Sunday, March 15. 2009

Pasar Minggu

Heute mittag war ich beim Pasar Minggu, den ich ja schon von Angkot-Rundfahren kenne. Was das genau ist, habe ich auch nicht so richtig rausgefunden, Pasar heißt zumindest Markt und Minggu heißt Sonntag. Also ein Sonntagsmarkt, paßt ja heute, wobei der Markt allerdings jeden Tag geöffnet hat.


Das ganze ist ziemlich chaotisch und besteht aus mehreren Gebäuden und einem Freigelände. Es gibt eine Art Kaufhaus, in dem es auf fünf Etagen allerlei Krams wie Kleidung und Schuhe und einen Supermarkt gibt. Und dann gibt es ein Gebäude, in dem es diese kleinen Geschäfte gibt, wie in Mangga Dua. Hier gibt es ebenfalls alles .. sehr viel Kleidung, Kühlschränke, Flachbildfernseher, Gaskocher, sonstige Einrichtungsgegenstände. Mag mal wissen, wie die das durch die engen Gänge kriegen. In einem weiteren Gebäude -- oder auch in mehreren, das geht alles ineinander über -- gibt es Lebensmittel aller Art: Früchte und Obst, Gewürze und Kräuter, Fleisch und Fisch. Besonders das letztere verleiht dem Markt einen nicht sehr angenehmen Geruch, so ein Fisch fängt ja direkt an zu oxidieren, sobald er aus dem Wasser an die Luft kommt. Und hier liegen die Fische dann eben einen Tag lang bei 30 °C, immerhin im Schatten des Gebäudes oder von Sonnenschirmen. Die Händler übergießen die ausliegenden Fische ab und zu mit Wasser, das läuft dann auf den Boden und sammelt sich in stinkenden Pfützen ... urgh. Jeder Fischkutter an der Nordsee duftet nach Rosen. Seid froh, daß es noch keine Geruchsübertragung im Internet gibt! :-)


Von innen habe ich leider keine Photos, was ein bißchen zu duster zum Photographieren.


 


Blick auf eines der vielen Gebäude, in dem sich die Verkaufsstände befinden.


 


Die Hühner-Abteilung. Hier gibt es ausgenommene Hühner mit Kopf und Füßen zu kaufen.


 

Hühnerfüße werden frittiert oder gekocht, dann kriegen die Kinder sie zum draufrumkauen. Das soll den Kindern Kraft und Schnelligkeit verleihen.


 


Obststand.


 


Fischhändler. Alles was nicht mehr gebraucht wird (Plastiktüten, Fischinnereien) wird einfach auf die Straße geworfen.


 


Ein Bekleidungsstand, dahinter das Kaufhaus.


 


Hier noch ein Obststand, alles schön aufgereiht.


 


Ein chaotisches Gebastel aus Sonnenschirmen und Planen, mit Holzpfählen unterstützt und mit Schnüren abgespannt. Scheint aber zu funktionieren.


 


Auf dem Nach-Hause-Weg aus dem Angkot photographiert.


  

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