Samstag, 28. Februar 2009

Kamera putt :-(

Meine Kamera ist putt! Heute morgen ging sie noch, am Nachmittag nicht mehr, es kommen nur noch komische Bilder raus. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, daß der Verschluß (oder wie das heißt) kaputt ist, es macht nicht mehr  "klick", wenn man photographiert. Anscheinend ist er daueroffen, da ich im Dunkeln immer noch einigermaßen Photos machen kann, im Hellen die Bilder aber total überbelichtet sind. Außerdem entstehen in allen Bildern Streifen, was wohl auch an der Überbelichtung liegt. Die Vorschaufunktion mittels Monitor funktioniert einwandfrei, auch Video geht, nur eben Photos nicht. Vielleicht ist so eine Kamera aber auch nicht für 25.000 Bilder ausgelegt, die ich etwa schon gemacht habe. Muß ich dann in Jakarta mal hoffen, daß es da einen Canon-Reparatur-Service gibt.

 

Zu wenig Schlaf ... wird man ganz bleich von. Vielleicht sollte ich mich als Darsteller in einem Horrorgruselschocker bewerben ;-)

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Zurück nach Hongkong

Der dritte Tag brach früh an, wieder "Morning Call" um 7 Uhr, ab 8 Uhr frühstücken, um 9 Uhr Abreise ... wie jeden Tag.

Frühstück heute: etwas deftiger. Indonesier essen morgens gebratene Nudeln und Reis, Brot eher weniger. Und da hier ein nicht-islamisches Land ist gibt es sogar Schweinefleisch ... das nutzen die mitreisenden Christen aus und schlagen sich den Bauch mit Speck und Bratwurst voll :-)

 

Recherchen haben ergeben: es gibt keinen vierten Stock, dafür 3P. Es gibt auch keinen fünften Stock, das hat aber eher den Grund, daß 3P etwas höher ist, da sich dort verschiedene große Räume befinden. Und der erste Stock ist hier der erste Stock, das Erdgeschoß ist die Lobby.

 

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Made in China

In der benachbarten Mall hat sich jemand diesen USB-Stick gekauft:

 

Sieht auf den ersten Blick normal aus, nur die Größe von 512 GB kommt etwas komisch vor, wenn man weiß, daß aktuelle Flashdisks eine Maximalkapazität von 16GB haben und dann auch etwas teurer sind als die etwa 20 Euro "first price, I can give better price" für die dieses Produkt angeboten wurde.

Die Verkäufer waren auf jeden Fall davon überzeugt, oder haben zumindest so getan, weiß nicht, ob man hier als Krams-Verkäufer irgendwelche Produktinformationen als Qualifikation vorweisen muß oder ob es schon reicht, die Zahlen von 1 bis 100 auf englisch zu können. Als Beweis für die Kapazität haben sie den an ein Chinesisches Windows angesteckt und dann chinesische Schriftzeichen vorgezeigt, wo irgendwo eine 512 stand. Naja, das überzeugt, also runterhandeln auf die Hälfte oder weniger und kaufen. Ich habe dann mal angemerkt, daß das gar nicht sein kann, und daß ich mir das mal anschauen kann, bevor sich jeder mit sowas eindeckt.

Habe ich dann auch gemacht, auf meinem Windows stand da auch: 512 GB free, allerdings habe ich dann mit Hilfe eines Testprogrammes für Datenträger aller Art herausgefunden, daß das nicht so ganz stimmt und der Stick nach ca. 10,5 GB wieder von vorne anfängt zu schreiben, egal ob da schon was ist oder nicht. Naja, ungünstig. Ich habe dem Käufer dann empfohlen, das Dingens direkt wegzuschmeißen, und falls er es doch benutzt nicht mehr als 8 GB und keine wichtigen Daten drauf zu tun.

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Freitag, 27. Februar 2009

Shenzhen-Besichtigungen

Ein langer Tag voller Shopping, Essen und Theateraufführungen.

Es begann mit Essen, dem Frühstück:

 

Das Bufette von vorne:

 

Und von oben. Das Hotel hat nämlich einen total tollen Glasaufzug.

 

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Donnerstag, 26. Februar 2009

Honkong & Shenzhen

Die Fernseher im Warteraum haben die neuesten Nachrichten über das Flugzeugunglück in Amsterdam übertragen. Guter Einstieg ins Thema finde ich ... 

Wir sind mit China Airlines geflogen ein ziemlich großes Flugzeug, trotzdem verlief der Einstieg problemloser als bei indonesischen Inlandsflügen. Anscheinend sind die Chinesen etwas disziplinierter und bringen Ordnung ins Chaos.

 

Der Start aus der Sicht des Flugzeuges:

 

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Mittwoch, 25. Februar 2009

Ich bin raus

Ich habe meine Visa Departure Card abgegeben, jetzt bin ich raus. Mal schauen, ob ich dann in einer Woche mit Touristenvisum wieder einreisen darf. Sonst fahre ich halt direkt nach Hause ;-)

 

Flaschenkontrolle, dafür ist dieses mal die Scheren- und Messerkiste leer. Auf Inlandsflügen ist das anders: Da ist die Kiste voll und für Flüssigkeiten interessiert sich keiner.

 

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Flughafenbericht No. 27

Berichte am Flughafen schreiben ist total toll :-)

Wir sind heute morgen fast pünktlich um 3 Uhr losgefahren, voller Bus zum Flughafen. Alles Gepäck auf eine SItzbank, die Leute auf die restlichen Sitzbänke verteilt. Allerdings hat das Gepäck sich etwas zu breit gemacht und die Tür aufgedrückt ... uhuh. Zum Glück konnte ich grade nicht schlafen und habe das bemerkt und die Tür wieder geschlossen. Nachdem aber selbst abschließen nichts half habe ich meinen Koffergurt genommen und den Türgriff an der Sitzbefestigung festgemacht. So ging es dann ... das Abenteuer fängt schon früh an ...

Am Flughafen angekommen wurden wir von Gepäckträgern umschwärmt, um die Zeit ist ja nicht so viel los, passagiermäßig.

 

Wir haben jeder eine Mappe mit Reiseplan, Boardingpaß und Visums-Merkzettel bekommen, unser Visum gilt für sieben Tage. Den Reisepaß mit Visum habe ich aber noch nicht zurückbekommen.

Jetzt also warten, wie immer ... und den Kofferstaplern zuschauen:

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Um 3 geht's los

Noch wenige Stunden, dann geht's los, nach Hongkong. Und 3 Uhr ist wirklich 3 Uhr, das fiese einstellige drei Uhr, nix mit 15 Uhr. Schön wäre es. Also: um 3 Uhr morgens Abfahrt zum Flughafen, geplante Ankunft dort um 4:30 Uhr (ist ja kein Stau) und dann Abflug gegen 6 Uhr. Ich bin gespannt. Auf jeden Fall muß ich jetzt etwas auf Vorrat schlafen. Koffer ist schon gepackt und Fotoakku geladen. Gute Nacht! 

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Ich komme jetzt ins Feeeanseehn!

Heute war ich beim Filmen der Studentischen Kampus-TV-Gruppe. Diese produziert derzeit einen Fernsehspot für Gunadarma TV, Kampusfernsehen. Wo genau der Spot dann gezeigt werden soll habe ich noch nicht rausgefunden, mal schauen, wie "öffentlich" das dann gesendet wird.

So sah das "Filmset" aus: eine Bühne in der Aula mit einem Plakat "International IT Compuetition 2002 Programming Contest". Hier sollte der Gewinner, der von der Universitas Gunadarma kommt, angekündigt werden und dann seinen Preis überreicht bekommen.

Ich war sozusagen "Sponsor", und um die Internationalität der IT Competition zu betonen braucht man eben einen bule (Weißer). Insgesamt wurden heute zwei Szenen gedreht: Die Ansage des Gewinners und die Überreichtung des Pokals. Wer denkt: Och, das kann ja höchstens eine Stunde dauern, der irrt gewaltig! 

 

Das ganze lief -- wie sollte es anders sein -- chaotisch ab. Das größte Chaos war das Licht, es standen diverse Scheinwerfer bereit, die immer irgendwo anders einen Schatten warfen, dann wurden die Lichter alle nacheinander aus- und wieder eingeschaltet, bis klar war, wo der Schatten herkam, dann die Lampe umräumen und es traten neue Schatten zu Tage. Bei vier Lampen dauert das etwas ...

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Dienstag, 24. Februar 2009

Verwirrender Aufzug

Ich bin heute wieder Aufzug gefahren und habe dabei besser aufgepaßt, wie er funktioniert und wo er hält. In der Tat ist das Erdgeschoß "G" und der erste Stock "1" und der zweite Stock "2". Das weicht vom indonesischen Standard ab, wo das Erdgeschoß schon "1" ist. Was "UG" und "LG" ist, weiß ich immer noch nicht, auf jeden Fall ist das unten drunter.

Und noch viel spannender ist die Anordnung der Knöpfe im Fahrstuhl, die mich letztes Mal schon verwirrt hat: wird das von links nach rechts und oben nach unten, im Zick-Zack, gegen den Urzeigersinn oder auf eine andere, mir nicht verständliche Weise gelesen? Oder ist UG gar der Stock?

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